Oberstdorf Gaisalpe Rubihorn Vordere Seealpe
Oberstdorf Wander-Tour Gaisalpe Rubihorn Vordere Seealpe Wander-Tour Oberstdorf, Reichenbach auf das 1.957 Meter hohe Rubihorn über Gaisalpe und Gaisalpsee. Rückweg über Niedereck und Roßbichel zur Vordere Seealpe und Wallrafweg.
Die lange, gut markierte Bergtour beginnt in Oberstdorf, Ortsteil Reichenbach beim Parkplatz Gaisalpe. Der Tobelweg führt durch das romantische Gaisalptobel zur Gaisalpe und den Untere Gaisalpsee zum Rubihorn. Beim Rückweg über das Niedereck beginnt mit dem Abstieg über den Roßbichel zur Vordere Seealpe an der mittleren Bergstation der Nebelhornbahn. Auf der Schanzenstraße hinab nach Oberstdorf zweigt der Wallrafweg ab. Hier warten noch 200 Metern Anstieg. Der Wallrafweg (Gaisalpweg) wird beim Schild Gaisalpe verlassen. Die links abzweigende Straße führt direkt zum Parkplatz nach Reichenbach.
Tour von Reichenbach, Oberstdorf über Gaisalpe zum Rubihorn
Bilder: Wasserfälle im Gaisalptobel auf dem Weg zur Gaisalpe.
Der Artikel Touren Rubihorn und Gaisalpseen zeigt alternativ ähnliche Wanderungen.
Wohlfühlort nahe Gaisalpsee

Wandern zum Rubihorn nahe Unterer Gaisalpsee
Die Tour beginnt in Reichenbach, Oberstdorf. Von der Straße zweigt zwischen Rubi und Schöllang östlich die Straße den Hang hoch zur Gaisalpe. Der Parkplatz ist gebührenpflichtig. Dann beginnt der Aufstieg.
Die Almstraße zur Gaisalpe ist für den allgemeinen Verkehr gesperrt. Nach wenigen Minuten Wandern wird der Gaisalpbach überquert. Empfehlenswert ist es hier links am Bach entlang dem Tobelweg zu folgen. Die Geisalphütte wird nach etwa 40 Minuten Wanderzeit erreicht.
Empfehlenswert ist direkt dem Weg mit dem Schild "Rubihorn" zu folgen. Die Alternative über die Gaisalphütte führt auch über die Richteralpe weiter. Im Bild ist der direkte Weg und die Untere Richteralpe zu sehen.

Rechter Hand grüßt das imposante Rubihorn. Beim Blick nach vorne wird das Gaisalphorn sichtbar. Der Wandersteig ist an einigen ausgesetzten, kurzen Abschnitten gut mit Drahtseilen gesichert. Es geht mäßig steil nach oben.

Unterwegs wird der Blick frei auf den Wasserfall als Abfluss des Gaisalpsees. Hier ist über dem Wasserfall der grüne Gaisalpsee im schönen Talkessel zu sehen.
Imposant ragt Im Hintergrund das Gaisalphorn empor. Wenige Minuten später ist Seeufer erreicht. Der Steig führt weiter zum Obere Gaisalpsee und Nebelhorn. Zum Rubihorn geht es entlang des Seeufers.
Vom Gaisalpsee zum Rubihorn

Nach etwa zwei Stunden Aufstieg lohnt am Ufer eine Rast auf etwa 1.500 Meter Höhe. Es spiegeln sich das Rubihorn und Gaisalphorn.
Auch nur der Gaisalpsee als Ziel der Tour ist ebenfalls ein wundervolles Erlebnis in der schönen Bergwelt. Hier schenkt der Besuch des oberen Gaisalpsee viele weitere Ausblicke.

Beim Aufstieg zum Rubihorn erfreuen schöne Almwiesen mit vielen Blumen. Sehenswert sind "Weißer Germer" und "Gelber Enzian".
Am Rande der Latschen (Krummholzkiefern) schenkt eine Rast aussichtsvolle Blicke. Das zweite Bild zeigt den Aufstiegsweg nahe des Bergkammes im Rückblick. Im Hintergrund zu sehen ist der Bergrücken des Entschenkopfes.
Ab dem Grat belohnt der Blick hinab auf das über 1.000 Meter tiefer liegende Oberstdorf. Südlich grüßt das Nebelhorn herüber. Wenige Schritte weiter fasziniert der Blick über den Gratweg in die Oberstdorfer Berge - wie am unteren Foto zu sehen ist.
Auf dem Rubihorn
Nach vier Stunden inklusive einer halben Stunde Rast ist der 1.957 Meter hohe Gipfel des Rubihorns erreicht.
Das Gipfelkreuz steht an der weithin sichtbaren Stelle nahe unterhalb der höchsten Erhebung des Gipfels.
Der Blick in das Illertal lässt trotz Dunst Sonthofen und den Grünten gut erkennen.
Im Osten lockt der 2.043 Meter hohe Entschenkopf zum Besuche ein. Im Südlich zeigt sich die Oberstdorfer Bergwelt mit links im Vordergrund dem Gaisalphorn und dahinter der Höfats. Der Bergrücken zeigt den Rückweg über das Niedereck.
Rückweg Niedereck, Vordere Seealpe und über Wallrafweg
Ab hier schlängelt sich bequem absteigend der Pfad zur einladenden Vordere Seealpe. Das Gasthaus liegt auf 1.280 Meter Höhe an der Mittelstation der Nebelhornbahn.
Alternativ kann hier die Seilbahn nach Oberstdorf die Strecke abkürzen. Auf dem Wanderweg über Rubi oder per Bus geht es dann nach Reichenbach zurück.
Die Route folgt bergab der Schanzenstraße (Rodelbahn) hinab auf etwa 1.000 Meter. Gleich nach der engen Straßenbiegung weist rechts ein Schild zum Cafe Breitenberg.
Der enge Pfad führt wenige Meter hinab zum Wallrafweg. Das Bild zeigt Oberstdorf und das schön gelegene Cafe.
Weiter geht es bergauf nochmals 200 Höhenmeter auf diesem breiten Weg bequem stetig ansteigend. Hier locken am Wegesrand Bänke zum Verweilen und Betrachten der Landschaft.
Nach dem Scheitelpunkt des Wallrafwegs führt die zweite Straße nach links ins Tal über die Gaisalpstraße zum Parkplatz. Der Wegweiser beim Abzweig zeigt zur Gaisalpe. Diese Strecke ist einige hundert Meter länger.
Wanderdaten der Gaisalp-Rubihorn Wandertour
Nach etwa zehneinhalb Stunden Gesamtzeit wird der Ausgangspunkt erreicht. Die Wanderzeit (Gehzeit) ohne Pausen ist sieben Stunden. Die Zeitangaben des Autors basieren auf gemütlichem Wandertempo.
Berücksichtigt sollte für die Passagen der Bergsteige mit teilweiser Drahtseilsicherung beim Auf- und Abstieg Wartezeit für entgegen kommende Bergwanderer werden. Nicht zu vergessen sind die Zeiten für das Fotografieren guter Bilder.
Streckendaten
| Wanderabschnitt | km | Höhe m | Gehzeit |
| A Parkplatz Gaisalpe | 870 | Minuten | |
| 1 Untere Richteralpe | 1,8 | 1.140 | 45 |
| 2 Gaisalpsee | 1,9 | 1.508 | 70 |
| 3 Rubihorn | 1,8 | 1.957 | 75 |
| 4 Roßbichel | 2,1 | 1.466 | 45 |
| 5 Vordere Seealpe | 1,7 | 1.280 | 20 |
| 6 Cafe Breitenberg | 1,8 | 1.000 | 25 |
| 7 Abzweig Wallrafweg | 2,9 | 1.200 | 40 |
| B Parkplatz Gaisalpe | 1,7 | 870 | 25 |
| Gesamtstrecke | 15,7 | 1.337 | 7 Stdn. |
| Leistungsbedarf | 15,7 | 26,7 | 14 |
| Leistung gesamt | 56 |
Route Rubihorn
Schnippenkopf Gaisalpe Gaisalptobel Tour 2 ab Schöllang
Im Allgäu lockt auch im Herbst eine Tour von Oberstdorf, Schöllang 1.833 Meter hoch zum Schnippenkopf der Sonnenköpfe mit Abstieg über die Falken-Alpe, Gaisalpe und Gaisalptobel.
Auch im November können die Sonnenköpfe Sonnenkopf, Heidelbeerkopf und Schnippenkopf weitgehend schneefrei sein. Dann kann die Aussicht von den drei Gipfeln auf die Alpenwelt rund um Oberstdorf aus 1.833 Metern Höhe klarer sein als im Sommer.
Diese Wanderung ist etwas länger als die im Artikel von Sonthofen, Sonnenklause aus beschriebene. Die Beschreibung kann weiter unten mit einem Klick gewählt werden.
Für den, der den Gaisalptobel noch nicht besucht hat, ist die hier vorliegende Variante empfehlenswerter.
Schnippenkopf Start Hinang, Sonnenklause oder Schöllang
Hier bieten sich zwei Berichte der Wanderung zu den Sonnenköpfen an.
Tour 1 ab Hinang, Sonthofen beschreibt den um 200 Höhenmeter kürzeren Aufstieg vom Parkplatz am Berggasthof Sonnenklause. Die Straße ist mautfrei und der Parkplatz kostenfrei. Das ist im Allgäu selten und ist erwähnenswert
Tour 2 ab Schöllang, Oberstdorf bietet beim Aufstieg am Eybach und Besuch des Geisalptobels einige schöne Wasserkaskaden und Wasserfälle. An der Straße erfreut kostenloses Parken in der Parkbucht.
Tourendaten Sonnenkopf Schnippenkopf
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Tour 1 ab Hinang, Sonthofen Wanderzeit 27. Oktober
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Tour 2 ab Schöllang, Oberstdorf Wanderzeit 18. November
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Alben beider Wanderungen zum Schnippenkopf
Beide Touren zeigen die Schönheit der Landschaft in den Alben
- Tour 1 Sonnenklause Aufstieg bis vor Schnippenkopf (Album 1) und
Schnippenkopf mit Abstieg über Entschenalpe (Album 2) - Tour 2 Schöllang Schnippenkopf Gaisalptobel
In den Alben auf ein Bild klicken und Blättern oder
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Tour 2 Schöllang Schnippenkopf Gaisalpe Gaisalptobel
Schöllang - Eybachtobel
Bei Schöllang startet die Tour von der Parkbucht an der Straße rechts von Oberstdorf Sie liegt an der Brücke über der Forststraße Richtung Sonnenköpfe. Von der Parkbucht geht es rechts zum Sonnenkopf.

Zuerst auf der Forststraße, nach wenigen Metern links gut beschildert zum Eybachtobel.
Weiter geht es an dem, mit Hochwasser-Schutz verbauten Eybach entlang auf gutem Wanderpfad. Über eine Straßenbrücke nach links zeigt nach wenigen Minuten ein Wegweiser zwei Richtungen an zum Sonnenkopf.
Zum Eybachtobelweg geht es wie angezeigt rechts weiter. Bald ist wieder der Eybach erreicht und ein vorerst breiter Weg führt zu Kaskaden und Wasserfall.
Eybachtobel - Sonnenkopf
Der Pfad windet sich aus dem Eybachtobel empor. Nach 1.700 Meter Aufstieg auf 1.250 Meter Höhe wird wieder die Entschenalpstraße erreicht.
Vorbei an einer Hütte mit Blick zum Schnippenkopf schenkt - abbiegend auf die linke Straße und hoch durch den Wald links den Waldpfad - schöne Ausblicke nach Sonthofen und ins Illertal.
Am Bergrücken angekommen öffnen sich überraschend freie Ausblicke zur Rotspitze und zum Kleiner- und Großer Daumen. Klicke für die Bildanzeige in vierfacher Größe
hier das Vollbild.
Sonnenkopf - Heidelbergkopf
Nach 3.400 Metern und zwei ein viertel Stunden ist der 1.712 Meter hohe Gipfel erreicht. Nach kurzer Brotzeit auf der Bank geht es hinab zum Sattel.
Ein unmarkierter Pfad rechts spart wahlweise den Auf- und Abstieg zum Heidelbeerkopf.
Im Sattel ist rückblickend der Sonnenkopf zu sehen (Bild). Wenige Minuten sind es zum Heidelbeerkopf (1.767 Meter), dem zweiten Sonnenkopfgipfel.
Hier schweift der Blick über den Pfad am Bergkamm zum Sonnenkopf und Grünten (Bild links).
Der Blick nach Nordwesten wandert bis zum Oberjoch über das Retterschwangertal (Bild rechts).
Vom zweiten Sattel aus grüßt bereits nahe der Schnippenkopf. Dahinter ist das Kleinwalsertal zu sehen. Hier am Panoramaweg mündet der Umgehungspfad des Heidelbeerkopf-Gipfels.
Auf dem Schnippenkopf
1.000 Meter weiter auf 1.833 m Höhe begeistert die Aussicht vom Gipfel nach Ost über das Retterschwangertal zu Breitenberg, Rotspitze und Großer Daumen.
Beim Blick nach Norden auf Sonthofen im Illertal zeigt sich der Kontrast der Landschaft zur Daumengruppe und den Oberstdorfer Bergen.
Abstieg zur GaisalpeNahe des Gipfels noch ein Blick auf das Rubihorn. Bevor der Pfad nach links mit Blick auf die Falkenalpe biegt, zweigt hier und später an der Falkenalpe alternativ der 2,5 km kürzere Rückweg über die Entschenalpe ab. Nach vier Stunden laden Wegweiser an der Wand der Falkenalpe in alle Richtungen zum Weiterwandern ein.
Das Rubihorn zeigt sich besonders schön wenige Minuten vor der Gaisalpe. Nach 70 Minuten Abstieg und sieben Kilometer Strecke ist um 15 Uhr 50 der Berggasthof Gaisalpe erreicht. Eine Einkehr im November fällt wegen der Betriebsferien aus. Zum Abschied ist der Blick von der Gaisalpe zum Nebelhorn ein Erlebnis. Alternativ bietet sich der Höhenweg nach Schöllang über Zimmerberg an (etwa 300 Meter kürzer). Gasthof Gaisalpe - Gaisalptobel |
Komfortabel abwärts geht es auf der Gaisalpstraße. Straße und Tobelweg sind gleich lang. An der Kapelle zweigt der gut gesicherte Tobelweg ab in den romantischen Gaisalptobel.
Wasserfälle und Kaskaden begleiten den Besucher. Bei Nässe es besser auf der Gaisalpstraße wandern!
Am Ende des Tobelwegs können an der Brücke die Kaskaden des Hochwasserschutzes bestaunt werden.
Nach der Schranke wird die Gaisalpstraße - dem Wegweiser "alle Wanderwege" folgend - Richtung Schöllang verlassen.
von Reichenbach nach Schöllang
Der ab Reichenbach breite und ebene Wanderweg führt unter der Autostraße nach Schöllang. Gleich nach der Unterführung wird rechts der Heuberger Weg in den Ort gewählt. An diesem geht es bis zum Sonnenkopfweg. Diese Straße führt unter der Autostraße durch. Sofort ist linker Hand die zu Beginn gezeigte Parkbucht erreicht. Nach 11.200 Meter und exakt sechs Stunden Wanderzeit ist der Ausgangspunkt erreicht.
Das letzte Foto der Tour nach Sonnenuntergang kurz vor dem Ortseingang Schöllang glückt trotz schwindendem Tageslicht.