1_ Ahrnplattenspitze Tour zwischen Karwendel und Wetterstein
Fernab vom Trubel schenkt die Wandertouren wundervolle Ausblicke ins Karwendel und den Wetterstein: Ein Paradies für den Ruhe suchenden Wanderer von der Leutasch aus.
1 Ahrnplattenspitze im Wettersteingebirge Die Bergtour weist mit ihrer schwarzen Markierung darauf hin, dass sie für erfahrene, trittfeste und schwindelfreie Bergwanderer gedacht ist. Wer diese Erfahrungen nicht besitzt, kann diese prachtvolle, stille Wanderung bis zum Plateau am Weisslehnkopf unternehmen. Die Aussicht entspricht - wie auf den Bildern gut zu erkennen - weitgehend der des Gipfels.
Wer sich selbst nichts beweisen muss, erlebt auch auf dem Plateau am Weisslehnkopf einen Rundumblick zwischen Wetterstein und Karwendel einschließlich der Mieminger Kette bis hin zu den Stubaier Alpen.

Auf der Ahrnplattenspitze Blick auf Hohe Munde und Gehrenspitze
Anfahrt, Satteltal und hoher Sattel
Ahrn - ein Ortsteil der Leutasch zwischen Puitbach und Lehner - ist nur wenige Kilometer von Mittenwald oder Seefeld aus zu erreichen. Die Forststraße führt - von der Hauptstraße nach Osten abzweigend ins Satteltal - kurz nach der Brücke befindet zu einem kleinen Parkplatz.
Der Naturfreund beginnt auf der schattigen, bequem und sanft ansteigenden Forststraße seine Wanderung zum Hoher Sattel. Trotz der 385 Meter Höhendifferenz braucht es für die etwa drei Kilometer nur etwa 50 Minuten. Das linke Bild auf dem Hoher Sattel zeigt mit dem guten Wegweiser den Beginn des Aufstiegspfades. Das rechte Bild ist von diesem Pfad etwas weiter oben aufgenommen worden. Es zeigt den Blick auf die Hohe Munde.

Pfad zum Plateau am WeisslehnkopfAuf dem Wegweiser zeigt der beschriftete gelbe Pfeil - versehen mit schwarzem Punkt und zweieinhalb Stunden Gehzeit - links hinauf die Richtung. Der Aufstieg zum Große Ahrnspitze - mit rotem Punkt und gleicher Gehzeit auf den leichteren Aufstieg hinweisend, kann für den nicht so geübten Bergwanderer alternativ gewählt werden. Die mit schwarzem Punkt versehene Route ist jedoch bis zum Fuße der Ahrnplattenspitze auf knapp 2.100 Meter auch für nicht schwindelfreie Wanderer begehbar. Wie bereits erwähnt, sind die letzten Meter hinauf zum Gipfel kein Muss. Auch der fotografierende Bergfreund hat ähnlich prächtige Panoramablicke auch vom Bergrücken aus. ![]() Vom Plateau am Weisslehnkopf vor der Ahrnplattenspitze |
![]() Am BergrückenDie prachtvollen Ausblicke beim Aufstieg zum Bergrücken auf 2.000 Meter verlangt immer wieder Pausen zum Fotografieren. Der Bergkamm schenkt jetzt freie Blicke nach Westen ins Wettersteingebirge. Sofort sticht die dominante, allein aufragende Gehrenspitze ins Auge. Rechts des Berges zeigt sich das leicht zum Scharnitzjoch hochsteigende Puittal. Diese verlockende Tour ist unter Wandern im Wetterstein - Leutasch, Puittal - Gehrenspitze beschrieben.
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Am Fuß der Ahrnplattenspitze
Der Latschen bewachsene Bergkamm lädt ein zur Rast mit Brotzeit. Hier gibt es herrliche Fotomotive, wie der abweisende Berggipfel aus dem fantastischen Panoramablick. Nach der Pause wandert es sich gemütlich zwischen den Latschen bis zum Einstieg zum Klettern. Kaum 100 Meter unter dem Gipfel sollte das Hochklettern den geübten und schwindelfreien Bergfreunden vorbehalten bleiben. Mitgeführte Wanderstöcke und Rucksack werden hier abgestellt.
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Blick Gehrenspitze und Puittal vom Plateau am Weisslehnkopf zur Ahrnplattenspitze
![]() ![]() Ab hier zeigt der mit schwarzem Punkt ausgewiesene Klettersteig seine Anforderungen. Der ungesicherte Klettersteig ist jedoch alle paar Meter gut sichtbar markiert. Aber einige Male geht es rechts und links des Steiges steil, senkrecht hinab. Da darf so mancher nicht hinab sehen. Mit dem Gesicht zur Wand, immer nur jeweils einen Arm oder ein Bein bewegend und stets der Markierung folgend ist rasch der Gipfel der Ahrnplattenspitze erreicht. Jetzt grüßt die nur 25 Meter höhere Große Ahrnspitze den glücklichen Bergsteiger.
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Auf der Ahrnplattenspitze
Die schräg abfallende Gipfelplatte ist übersät mit vielen Steinen und Felsblöcken. Die Aussicht ist grandios - aber der Ort ist unwirtlich.
Es lohnen sich Erinnerungsfotos - Blick auf die Ahrnspitze

Auf dem Gipfel der Ahrnplattenspitze zwischen Wetterstein und Karwendel
Abstieg - alternativ über den Weißlehnkopf
Der herrlichen Aussicht in Wanderrichtung wegen wird der Abstieg auf gleichem Wege wie der Aufstieg empfohlen. Alternativ kann aber auch der in der empfohlenen Wanderkarte rot markierte Rückweg gewählt werden. Anstelle vor dem Weißlehnkopf links den Aufstiegsweg abzusteigen, führt dieser Pfad am Bergkamm gerade weiter. Auch dieser Weg schenkt gute Aussichten - im Rückblick zeigt sich die Ahrnplattenspitze abweisender als vorher vom Bergkamm aus.
Über den Weißlehnkopf (2.002 Meter), den Ahrnkopf (1.934 Meter), den Zwirchkopf (1.773 Meter) und Blaue Wand geht es anschließend steil in Serpentinen ins Ahrntal hinab. Wenige Meter nördlich des Parkplatzes endet diese Alternative am Achweg an der Leutascher Ache, der linker Hand zum Ausgangspunkt zurückführt.
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Lesererfahrung Abstieg Weißlehnkopf "Wir folgen dem Schild mit der Aufschrift Leutasch. Fast eben beginnt der Weg durch die Latschen. Wichtig ist hier, genau die Markierung zu beachten, um nicht vom Weg abzukommen. Nach dem Zwirchkopf geht ein schlecht markierter Pfad den steilen Hang hinab nach Leutasch. Eine Belastung für die Knie. Der erdige, wurzelreiche Boden fordert Aufmerksamkeit und sollte bei Nässe nicht begangen werden." Fazit: Der Aufstiegsweg eignet sich besser zum Abstieg. |
Tourendaten1 Tourenlänge = 12 Kilometer
2 Höhendifferenz = 1.050 Meter
3 Gehzeit = 5,5 Stunden
4 Gesamtzeit = ab 8 Stunden (empfohlen)
5 tiefster Punkt = 1.110 Meter
6 höchster Punkt = 2.160 Meter
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