Alphabetische Liste der Touren der Nagelfluhkette

Touren‐Inhaltsverzeichnis mit Leistungsbedarf

Tour Titel Wandertour Gehzt. Std. Route km Höhe Meter Leis-tung
1 Alpe Eck‐OfterschwangerHorn 2.75 7,1 335 20
2 Gunzesried Säge‐Ostertal‐Tobelweg‐Buhlsalpe 1 3 80 7
3 Gunzesried Säge‐Ostertal‐OfterschwangerHorn 3,75 10,6 460 27
4 Ostertal‐Rangiswanger Horn‐Fahnengehrenalpe 4,75 11,4 620 33
5 Gunzesried-Aubachtal-SiplingerNadeln und -Kopf 4 8 700 30
6 Scheidwang‐Hochgrat‐Brunnenauscharte 4 8,8 550 28
7a Scheidwang–Rindalphorn–Gelchenwangerkopf 4 8 570 28
7b Scheidwang‐Rindalphorn‐Au‐Alpe 5,5 11,5 825 39
8 Aubachtal‐Gündleskopf‐Buralpkopf‐GatterAlpe 5,75 11 900 41
9 Gunzesried Säge‐Stuiben‐Sedererstuiben 5 12 900 40
10 Gunzesried-Vordere Krumbachalpe-Steineberg 5 13,3 850 40
11 Gunzesried-Tobelweg-Mittag-Vord.Krumbachalpe 3 10 600 28
12 Bühl‐Gr.Alpsee‐Siedelalpe‐Alpe Schönesreuth 2,25 8,2 280 18

Beginn der Touren Tour Nummer und Parkplatz

Beginn der Touren - Tour Nummer und Parkplatz
1a P1   ‐ am Gasthof Sonnenklause, Hinang, Sonthofen
1b P2   ‐ Kreisstraße OA4 bei Schöllang, Oberstdorf
2‐3 P3 ‐ Reichenbach Gaisalpe
4 P4    ‐ Fischen, Freibad oder P5 Oberstdorf
5‐6 P6 ‐ Busfahrt Spielmannsau ab Lorettokapelle, P7 Renksteg (7h45), Bahnhof
              Rückfahrt Tour 5 Spielmannsau (17h10, 18h10),
Tour 6   Eschbachalpe (17h58, 18h58)
7‐8 P6 ‐ nahe Bushaltestelle Lorettokapelle, P7 Renksteg
9 P8    ‐ Breitachklamm nahe Tiefenbach, Oberstdorf
10 P10 ‐ Wannenkopfhütte an der Riedbergstraße
11 P11  ‐ Kurpark Haus des Gastes, Obermaiselstein
12 P12 ‐ Bolsterlang Hörnerbahn Talstation

Siplinger Nadel

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Naturpark Nagelfluhkette 12 Touren aus Bildband

12 Wandertouren der Nagelfluhkette aus dem Bildband Wandertouren von Oberstdorf und Sonthofen bis Bad Hindelang (auch als E-Book erhältlich) werden hier alle 12 Fotowandertouren vorgestellt. Der Band weckt Vorfreude beim Wählen neuer Wanderziele. Ausführlicher und mit vielen Bildern berichten die bei primapage aufgeführten Berichte.

Ausgewähle Bilder stellen zwölf Wanderrunden im Naturpark Nagelfluhkette zwischen Oberstdorf und Immenstadt westlich der Iller vor. Das schenkt bereits vor der Tour wertvolle Einblicke in die Landschaft. Der Bildband informiert über Ausgangsorte (Parkplätze) und Tourenkarten mit den Wanderstrecken. Zum Tourenvergleich wird die Leistung aufgeführt. Sie ergibt sich mit einem Punkt je Kilometer Strecke, je 30 Minuten Wanderzeit (ohne Pausen) und je 50 Meter Höhenunterschied. Weitere Informationen liefern meine Bildbände unter BoD und Artikel).

Tour 1-4: Ofterschwanger Horn, Ostertal, Rangiswanger Horn 


1 Alpe Eck ‐ Ofterschwanger Horn

Von Kapf nahe Halden zweigt die Mautstraße hoch zum Parkplatz Alpe Eck. Auf der Almstraße wird nach 1.500 Metern und 160 Höhenmetern die Bergstation Weltcup‐Express erreicht. 

Eine bequeme Alternative ist die Fahrt mit dem Sessellift von Ofterschwang hierher. Weiter führt der Panoramaweg hinauf zum 1.406 Meter hohen Gipfelkreuz des Ofterschwanger Horns.

Beim Abstieg Richtung Fahnengehren‐Alpe geht es ‐ vor der Alpe nach rechts Richtung Gunzesried. Zurück führt die 1.300 Meter kürzere Variante rechts abbiegend über die Weltcup‐Hütte.

Die Rundstrecke folgt der Almstraße links abwärts in Richtung Gunzesried. Vor der Geißrückenalpe geht es rechts zur Alpe Eck.

Oben: Blick Nagelfluhkette Hochgrat bis Stuiben 
1: Gipfelaussicht auf Rotspitz und Großer Daumen
2: Weltcup‐Hütte an der Bergstation, Grüntenblick
3: Nahe Alpe Eck Blick Sonthofen, Illertal, Ostrachtal
4: Nagelfluhkette vom Hochgrat bis zum Steineberg
5: Vom Bolsterlanger Horn, Blick auf Großer Daumen
6: Bolsterlanger Horn Blick rechts zum Siplinger Kopf


2  Gunzesried Säge ‐ Ostertal ‐ Tobelweg ‐ Buhls Alpe

Die beschilderte Straße zur Alpe und zum Parkplatz zweigt links nach der Hohe Brücke vor Gunzesried Säge ab. Die kurze Runde startet 996 Meter hoch beim Ostertal‐Parkplatz oder im Tal am Parkplatz Gunzesried Säge.

Alternativ zum gebührenpflichtigen Parken ist das Parken an der Buhlsalpe für Gäste kostenfrei für den Spaziergang.

Beide Eingänge zum Tobelweg markieren Torbögen. Wer den Tobelweg aufwärts wandert hat bessere Ausblicke auf die Wasserfälle.

In Gunzesried Säge zweigt vom Birkachweg der Tobelweg durch den Torbogen zum Osterbach ab. Ein kurzer Abstecher zu Brotzeit oder Kuchen und Mitnahme von Almkäse zur gastlichen Alpe Gerstenbrändle ist lohnenswert.

Oben: Entspannen am Ufer des dritten Wasserfalls im Ostertaltobel
1: Eingang Ostertal‐Tobelweg im Tal
2: Erster Wasserfall, Blick von der Bank am Tobelweg
3: Obere Stufe des zweiten Wasserfalls
4: Der dritte Wasserfall am Tobelweg
5: Am Rundweg lockt die Buhlsalpe zur Einkehr.


3 Gunzesried Säge ‐ Ostertal ‐ Ofterschwanger Horn

Gunzesried Säge ‐ Ostertal ‐ Ofterschwanger Horn

Vom Parkplatz Gunzesried Säge geht es auf dem Ostertal‐Tobelweg an den Wasserfällen aufwärts. Ohne Tobelweg ist die Tour 1.500 Meter kürzer und beginnt beim Parkplatz Ostertal. Nahe lädt alternativ die gastliche Buhls Alpe mit kosten‐ freiem Parken für Gäste zum Start ein.

Über den bequemen Hangweg Kempter Wald und einem Forstweg wird der Panoramaweg erreicht.

Beim Abzweig zum Rangiswanger Horn steigt links der Bergweg hoch zum Gipfelkreuz des Ofterschwanger Horns. Der grandiose Blick auf die Allgäuer Berge belohnt den Aufstieg.

Beim Rückweg mündet ein Wiesenpfad in den Panoramaweg. Bald lädt die Weltcup‐Hütte ein zur Einkehr. Beim Allgäuer Berghof führt links die Straße zum Parkplatz über die Geißrückenalpe.

Oben: Ofterschwanger Horn, Blick ins Illertal, dahinter Rotspitz, Großer Daumen, Nebelhorn, Rubihorn
1: Weltcup‐Hütte an der Bergstation, Grüntenblick
2: Am Gipfelkreuz Aussicht in die Oberstdorfer Bergwelt
3: Blick nach Südost ins Illertal
4: Blick über Horn‐Alpe, Sonthofen und Burgberg zum Grünten.


4 Ostertal ‐ Rangiswanger Horn ‐ Fahnengehren Alpe

Vom Ostertal zweigt die Almstraße links ab zur Holzschlag‐Alpe und mündet danach in den Wald‐ und Wiesenpfad zum Ober‐Älple. Schön sind die Rückblicke auf die Nagelfluhkette.

Eine Straße führt zur Rangiswanger‐Alpe und ab dieser ein Pfad zum 1.560 Meter hohen Sattel. Zurück bietet sich der kürzere Panoramaweg an. Angenehmer ist das Wandern auf dem Hauptweg über das Rangiswanger Horn (1.616 Meter). Beide Strecken erfreuen mit schönen Blicken in die Bergwelt des Allgäus.

Nach der Fahnengehren‐Alpe zweigt links auf der Straße der Weg unterhalb des Ofterschwanger Horns hinab nach Gunzesried.

Der gut angelegte, schattige Kemptner Waldweg führt zurück ins Ostertal zum Parkplatz.

Oben: Blick am Panoramaweg zur Fahnengehrenalpe und ganz rechts zum Kratzer
1: Nahe Holzschlagalpe Blick Stuiben und Steineberg
2: Rückblick zur Holzschlag‐Alpe
3: Rangiswanger‐Alpe Blick Rindalphorn, Buralpkopf
4: Am Sattel Blick Gais‐, Rauhhorn, Rotspitz, Daumen
5: Höfatsblick am Abzweig zum Rangiswangerhorn 6: Blick auf Sonthofen, Burgberg, Grünten.


Tour 5-8: Siplinger Kopf, Hochgrat, Rindalphorn, Buralpkopf 


5 Gunzesried, Aubachtal ‐ Siplinger Nadeln ‐ Siplinger Kopf

Der Parkplatz wird über die Mautstraße von Gunzesried Säge erreicht. Die Tour kann ‐ von Oberstdorf über den Riedbergpass kommend ‐ alternativ in Balderschwang begonnen werden.

Nach Westen führt der Aufstiegsweg bequem über die Siplinger Alpe und den Siplinger Nadeln in etwa zweieinhalb Stunden. Der Aufstiegsweg ist sicher und gut angelegt.

Die letzte Viertelstunde helfen hunderte Stufen aus Holzbohlen den Gipfel zu erreichen. Der Abstieg führt unbequemer als der Aufstieg bis zur Hirschgund‐Alpe.

Vorsicht: Unterhalb der verfallenen Hütte (1.400 Meter hoch) führt der Pfad kaum sichtbar zur Hirschgund Alpe. Ab hier führt die Straße in einer halben Stunde zum Parkplatz.

Oben: Blick nach Norden vom Siplinger Kopf zur Nagelfluhkette mit Hochgrat und Rindalphorn
1: Blick oberhalb Siplinger Alpe zum Rindalphorn
2: Blick auf Siplinger Nadel, Sedererstuiben, Stuiben
3: Vom Siplinger Kopf: Blick ins Illertal, Grünten
4: Abstieg: Blick Riedberger Horn und Allgäuer Berge
5: Nahe Hirschgundalpe: Hochgrat, Rindalphorn, Gündleskopf.


6 Scheidwangalpe ‐ Hochgrat ‐ Brunnenauscharte

Der Hochgrat ist mit 1.833 Metern Höhe der höchste Berg der Nagelfluhkette. Er wird von der 1.317 Meter hoch gelegenen, gastlichen Scheidwangalpe auf guten Wanderwegen leicht erreicht.

Zu Beginn zweigt links die Almstraße ‐ vorbei am Leiterberg ‐ ab zur Obergelchenwang‐Alpe.

Dort führt ein breiter Wanderweg zur Bergstation der Hochgratbahn mit schönen Ausblicken von der Terrasse bis zu den Schweizer Bergen. Einige Minuten vor der gastlichen Bergstation steigt ein gut ausgebauter Bergweg zum Hochgratgipfel.

Der Abstieg auf dem Bergkamm führt hinab zur Brunnenauscharte. Vorbei an der Gütle‐ und Untergelchenwang‐Alpe geht es auf der Alm‐ straße zurück zur Scheidwang‐Alpe.


Oben: Blick auf Siplinger Nadeln, Siplingerkopf (1.746m), Heidenkopf (1.685 m) und Girenkopf (1.683m)
1: Nahe der Scheidwangalpe zeigt sich der Hochgrat
2: Blick vom Hochgrat nach Süden
3: Blick am Leiterberg auf Brunnenauscharte und Rindalphorn
4: Blick zur Obergelchenwangalpe und Rindalphorn
5: Scheidwangalpe


7 Scheidwang – Rindalphorn a= Gelchenwanger Kopf b= Au Alpe

Die teilweise unmarkierte Tour 7a spart bei guter Ortskenntnis 265 Höhenmeter. Sie zweigt weglos ab direkt an der Brücke rechts oder bei der Untergelchenwang‐Alpe über Almen hoch zum Bergweg am Sattel zwischen Gelchenwangerkopf und Rindalphorn (1.821 Meter).

Die Tour 7b wird alternativ vom Parkplatz an der Hintere Au‐Alpe gestartet. Nachteilig ist der lange An‐ oder Abstieg auf der Mautstraße.

Vorbei an der Vordere Rindalpe hinauf zur Gündlesscharte zweigt links der Bergsteig hoch zum Rindalphorn. Der Rückweg beider Touren erfolgt auf guten Wegen über den Gelchen‐ wangerkopf und Brunnenauscharte zur Gütle‐ Alpe. Nach der Untergelchenwang‐Alpe endet die Almstraße an der Scheidwang‐Alpe.

Oben: Blick vom Rindalphorn über Buralpkopf und
Gündleskopf ins Illertal
1: Scheidwangalpe
2: Blick Richtung Illertal
3: Blick nahe Rindalphorn Richtung Illertal
4: Blick nahe dem Gipfel Rindalphorn auf die Vordere Rindalpe
5: Von der Brunnenauscharte Blick zum Hochgrat


8 Aubachtal ‐ Gündleskopf ‐ Buralpkopf ‐ Gatter Alpe

Von der Hintere Au‐Alpe steigt die Almstraße zur Vordere Rindalpe. An ihr geht der Weg rechts durch die Viehweiden hinauf zur Gündlesscharte.

Von hier aus wird oft das 1.821 Meter hohe Rindalphorn besucht. Rechts aufwärts wird der Gündleskopf erreicht.

Der Pfad am Bergkamm führt zum Buralpkopf. Nach dem Abstieg an der Obere Sedererwände zweigt vom Sattel ein unmarkierter Pfad rechts abwärts. Am nahen Bachufer geht es Richtung Gatter‐Alpe.

Nach dieser wird das Wandern auf der unmarkierten Straße bequem (stets links halten). Kurz vor der Gabelung vor der Wiesle‐Alpe geht es links zur Alpe Vorsäss 1. Auf der Mautstraße endet nach 45 Minuten die Tour.

Oben: Vordere Rindalpe auf 1.475 Meter mit Blick auf das Rindalphorn
1: Am Aufstieg zur Vordere Rindalpe
2: vom Buralpkopf Blick Stuiben und Sedererstuiben
3: Beim Abstieg Blick auf Tennenmoos‐ und Siplingerkopf, darunter Parkplatz Hintere Aualpe
4: Gündleskopf: Blick in die Allgäuer Bergwelt
5: Buralpkopf Blick Gündleskopf und Rindalphorn


Tour 9-12: Stuiben, Steineberg, Mittag, Alpsee


9 Gunzesried Säge ‐ Stuiben ‐ Sedererstuiben

Von Gunzesried Säge sind es gut zwei Stunden hinauf zum Stuiben. Über die Brücke der Gunzes‐ rieder Ach beginnt die Tour Richtung Wiesach. Der Bergpfad steigt über die Rauhenberg‐Alpe zum Sattel "Eck". Jetzt wird es lebhafter:

Die Besucher des Stuibens kommen ‐ auch von Immenstadt aus ‐ über die Gund‐Alpe, den Mittag und Steineberg.

Den Abzweig nach links kurz vor dem Sattel zum Gipfel markiert ein Schild. Beim Rückweg wird wahlweise der Sedererstuiben besucht.

Hinab zum Sattel geht es kaum markiert über die Gatteralpe und nahe der Vordere Wiesle Alpe zur Mautstraße nach Gunzesried Säge. Am Ende der Straße lohnt eine Einkehr bei der gastfreundlichen Alpe Gerstenbrändle.

Oben: Stuiben Gipfelkreuz, Blick auf Buralpkopf und Rindalphorn
1: Blick vom Stuiben auf Kammpfad und Steineberg
2: Vom Sedererstuiben aus zeigt sich der Buralpkopf
3: Nahe den Oberer Sedererwände und Sattel
4: Unterhalb der Rothen Alpe Blick ins Aubachtal zum Siplinger Kopf


10 Gunzesried - Vordere Krumbachalpe - Steineberg

Von Gunzesried Säge geht es auf der Straße Richtung Reute. Mit Blick auf Gunzesried ‐ vorbei an der Dürrehornalpe ‐ lockt die Vordere Krumbachalpe zur Einkehr. Weiter den Hang empor mündet bald der Weg in die Fernwanderwege Richtung Steineberg.

Kurz vor dem Gipfel wird direkt über eine Leiter der Gipfel erreicht. Vom Steineberg aus führt die Strecke über den gut gesicherten Steig entlang des Bergkammes bis zum Eck. Hier kann der Stuiben mit 40 Minuten Aufstieg besucht werden.

Zurück zweigt der Bergpfad wenige Schritte in Richtung Stuiben über die Gratgasse ab nach Wiesach. Vorbei an der Winkelwies‐Alpe wandert es sich bequem auf Almstraßen zurück zum Parkplatz.

Oben: Nahe vor dem Eck lockt der Stuiben zum Besuch
1: Über das Illertal Aussicht auf Rotspitz und Großer Daumen
2: Gipfelkreuz Blick auf Sonthofen und ins Ostrachtal
3: Im Norden zeigt der Blick Immenstadt und Iller
4: Obere Krumbachalpe Blick auf Altstädten, Rotspitz, Großer Daumen und Nebelhorn


11 Gunzesried - Tobelweg - Mittag - Vordere Krumbachalpe

Vom Parkplatz beginnt die Tour die Straße von Bihlerdorf nach Gunzesried querend beim großen Schild. Der Wiesenweg führt zur Gunzesrieder Ach. In der Ach fließen Wasserkaskaden über Nagelfluhgestein.

Nach der Brücke steigt ein Pfad nach Reute aufwärts. Wenige Schritte auf der Straße nach Gunzesried zweigt die Almstraße rechts hoch zur Käser‐Alpe. Weiter oben lädt die Sennalpe Oberberg mit ihrer Terrasse zur Einkehr ein. Der direkte Weg zum Bärenköpfle ist etwas kürzer.

Empfehlenswert ist der Besuch der Mittagbahn Bergstation. Von dieser geht der bequeme Wanderweg mit Ruhebänken zum Bärenköpfle. Der Abstieg führt über die Vordere Krumbachalpe durch Gunzesried zum Parkplatz.

Oben: Am Bärenkopf, Blick über Vordere Krumbachalpe zum Großer Daumen, Nebelhorn und Rubihorn
1: Am Tobelweg Blick auf Gunzesrieder Ache
2: Ruhebank bei Käseralpe mit Blick auf Sonthofen
3: Unterhalb der Alpe Oberberg Blick auf Sonthofen und in das Ostrachtal
4: Blick vom Mittag auf die Sennalpe Oberberg


12 Bühl ‐ Großer Alpsee ‐ Siedelalpe ‐ Alpe Schönesreuth

Vom Parkplatz beginnt der Aufstieg durch Wald und Wiesen zum Ort Zaumberg. Im Ort beim Wegekreuz links abbiegend, führt fast eben der breite Wanderweg zur Siedelalpe.

Hier lohnt sich der Abstecher zum nahen "Gipfel‐ kreuz" auf 1.024 Meter Höhe. Am Rückweg zum See zeigen sich eindrucksvoll alte Bäume. Von der Alpe Schönesreuth in Richtung Osten kürzt ein Wanderpfad hinab zum Alpsee den Rückweg ab.

Das spart den Abstieg auf der Almstraße nach Westen. Auf der Uferstraße kann in Alpseewies über den Bahnübergang zur Uferpromenade gewechselt werden. Ab hier klingt die Wanderung mit einem Spaziergang aus.

Oben: Siedelalpe Blick über Alpseen und Immenstadt auf Gaishorn, Rauhhorn, Rotspitz, Großer Daumen
1: Am Alpsee, nahe beim Strandbad, beginnt der Weg nach Zaumberg
2: Grüntenblick beim Aufstieg nach Zaumberg
3+4: Magische, alte Bäume beim Abstieg zur Schönesreuthe‐Alpe
5: Blick von der Seepromenade zum Großer Daumen