1_ Ahrnplattenspitze Tour zwischen Karwendel und Wetterstein
Fernab vom Trubel schenken diese Wandertouren wundervolle Ausblicke ins Karwendel und den Wetterstein: Ein Paradies für den Ruhe suchenden Wanderer von Scharnitz und der Leutasch aus.
1 Ahrnplattenspitze im Wettersteingebirge Die Bergtour weist mit ihrer schwarzen Markierung darauf hin, dass sie für erfahrene, trittfeste und schwindelfreie Bergwanderer gedacht ist. Wer diese Erfahrungen nicht besitzt, kann diese prachtvolle, stille Wanderung bis zum Plateau am Weisslehnkopf unternehmen. Die Aussicht entspricht - wie auf den Bildern gut zu erkennen - weitgehend der des Gipfels.
Wer sich selbst nichts beweisen muss, erlebt auch auf dem Plateau am Weisslehnkopf einen Rundumblick zwischen Wetterstein und Karwendel einschließlich der Mieminger Kette bis hin zu den Stubaier Alpen.
2 Pleisenspitze im Karwendelgebirge Die Tour von Scharnitz hinein in das Hinterautal steigt hoch ab dem Gasthof Cafe Wiesenhof zur Pleisenhütte auf 1.759 Meter. Schöne Ausblicke in die Bergwelt belohnen den Abstecher. Von hier kann bei guter Kondition nach Rast und Stärkung die Pleisenspitze erklommen werden. Zurück im Tal lockt vor dem Rückweg das Cafe Wiesenhof zur gemütlichen Einkehr.
Zurück über die Gleirschhöhe bis zum Eingang der Gleirschklamm zeigt sich die junge Isar. Die angenehm ruhige Route im Tal über den Nederweg und Isarsteig ist empfehlenswerter als die von vielen Radfahrern frequentierte Straße. Der alternativ sehr stille Rückweg hoch durch die Gleirschklamm über die Isartalhütte, die Teufelslochklamm und die Eckhart-Groth-Ruhe schenkt viele schöne Ausblicke auf die Karwendelgipfel.
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Auf der Ahrnplattenspitze Blick auf Hohe Munde und Gehrenspitze
Anfahrt, Satteltal und hoher Sattel
Ahrn - ein Ortsteil der Leutasch zwischen Puitbach und Lehner - ist nur wenige Kilometer von Mittenwald oder Seefeld aus zu erreichen. Die Forststraße führt - von der Hauptstraße nach Osten abzweigend ins Satteltal - kurz nach der Brücke befindet zu einem kleinen Parkplatz.
Der Naturfreund beginnt auf der schattigen, bequem und sanft ansteigenden Forststraße seine Wanderung zum Hoher Sattel. Trotz der 385 Meter Höhendifferenz braucht es für die etwa drei Kilometer nur etwa 50 Minuten. Das linke Bild auf dem Hoher Sattel zeigt mit dem guten Wegweiser den Beginn des Aufstiegspfades. Das rechte Bild ist von diesem Pfad etwas weiter oben aufgenommen worden. Es zeigt den Blick auf die Hohe Munde.
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Pfad zum Plateau am Weisslehnkopf
Die mit schwarzem Punkt versehene Route ist jedoch bis zum Fuße der Ahrnplattenspitze auf knapp 2.100 Meter auch für nicht schwindelfreie Wanderer begehbar. Wie bereits erwähnt, sind die letzten Meter hinauf zum Gipfel kein Muss. Auch der fotografierende Bergfreund hat ähnlich prächtige Panoramablicke auch vom Bergrücken aus.

Vom Plateau am Weisslehnkopf vor der Ahrnplattenspitze
Am Bergrücken
Die prachtvollen Ausblicke beim Aufstieg zum Bergrücken auf 2.000 Meter verlangt immer wieder Pausen zum Fotografieren.
Der Bergkamm schenkt jetzt freie Blicke nach Westen ins Wettersteingebirge. Sofort sticht die dominante, allein aufragende Gehrenspitze ins Auge. Rechts des Berges zeigt sich das leicht zum Scharnitzjoch hochsteigende Puittal.
Am Fuß der Ahrnplattenspitze
Blick Gehrenspitze und Puittal vom Plateau am Weisslehnkopf zur Ahrnplattenspitze


Auf der Ahrnplattenspitze
Die schräg abfallende Gipfelplatte ist übersät mit vielen Steinen und Felsblöcken. Die Aussicht ist grandios - aber der Ort ist unwirtlich.
Es lohnen sich Erinnerungsfotos - Blick auf die Ahrnspitze

Auf dem Gipfel der Ahrnplattenspitze zwischen Wetterstein und Karwendel
Abstieg - alternativ über den Weißlehnkopf
Der herrlichen Aussicht in Wanderrichtung wegen wird der Abstieg auf gleichem Wege wie der Aufstieg empfohlen. Alternativ kann aber auch der in der empfohlenen Wanderkarte rot markierte Rückweg gewählt werden. Anstelle vor dem Weißlehnkopf links den Aufstiegsweg abzusteigen, führt dieser Pfad am Bergkamm gerade weiter. Auch dieser Weg schenkt gute Aussichten - im Rückblick zeigt sich die Ahrnplattenspitze abweisender als vorher vom Bergkamm aus.
Über den Weißlehnkopf (2.002 Meter), den Ahrnkopf (1.934 Meter), den Zwirchkopf (1.773 Meter) und Blaue Wand geht es anschließend steil in Serpentinen ins Ahrntal hinab. Wenige Meter nördlich des Parkplatzes endet diese Alternative am Achweg an der Leutascher Ache, der linker Hand zum Ausgangspunkt zurückführt.
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Lesererfahrung Abstieg Weißlehnkopf "Wir folgen dem Schild mit der Aufschrift Leutasch. Fast eben beginnt der Weg durch die Latschen. Wichtig ist hier, genau die Markierung zu beachten, um nicht vom Weg abzukommen. Nach dem Zwirchkopf geht ein schlecht markierter Pfad den steilen Hang hinab nach Leutasch. Eine Belastung für die Knie. Der erdige, wurzelreiche Boden fordert Aufmerksamkeit und sollte bei Nässe nicht begangen werden." Fazit: Der Aufstiegsweg eignet sich besser zum Abstieg. |
Tourendaten1 Tourenlänge = 12 Kilometer
2 Höhendifferenz = 1.050 Meter
3 Gehzeit = 5,5 Stunden
4 Gesamtzeit = ab 8 Stunden (empfohlen)
5 tiefster Punkt = 1.110 Meter
6 höchster Punkt = 2.160 Meter
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2_ Pleisenspitze und Pleisenhütte - wandern an der Isar
Der Klick auf Tour Isarursprung beschreibt die zweite Tour.
Sie enthält die Beschreibung des alternativen Rückweges auf dem Nederweg und Isarsteig.
Scharnitz - Oberautal - Wiesenhof
Zum Parkplatz in Scharnitz vor der Kirche links beschildert mit "Parkplatz Karwendeltäler” abbiegen. Der großem Parkplatz ist kostenpflichtig.
Die Tour startet in Scharnitz, Tirol - nahe an der Grenze zu Bayern - am Beginn des Hinterautales am großen Parkplatz "In der LEND".
Auf der Almstraße wird nach 30 Minuten das Gasthaus Cafe Wiesenhof erreicht. Hier zweigt die Straße hinauf zur 1.757 Meter hoch gelegenen Pleisenhütte.
Bild Fotograf J.B.Schubert: Die junge Isar im Hinterautal
Pleisenhütte
Pleisenspitze
Wer die Pleisenspitze auf 2.569 Meter hoch besteigen will, braucht gute Kondition und viereinhalb Stunden für das Auf- und Absteigen. Das ergibt vom Parkplatz aus und auf auf gleichem Rückweg 20 Kilometer und zehn Stunden Gehzeit. Bei einem Höhenunterschied von 1.600 Metern gibt diese Variante der Tour eine Leistung von 72 Punkten. Gut trainierte Tourengeher schaffen diese Route um die sechs Stunden Gehzeit.
Gleirschhöhe - Gleirschklamm
Nach dem Besuch der Pleisenspitze sind dann die stilleren, nachfolgend beschriebenen Rückwege über die Gleirschhöhe und Gleirschklamm anstelle auf der Straße kaum mehr zu empfehlen.
Wurde nur die Pleisenhütte besucht, führt der Rückweg ins Hinterautal Richtung Isarursprung zur Gleirschhöhe. Dann geht es rechts hinab zur Gleirschklamm in Richtung Scharnitz.
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Bilder: Ausblick Richtung Norden zur Nordkette hinab in die Isarklamm.
Nederweg - Isarsteig - Scharnitz
Wer nach dem Besuch der Pleisenhütte oder -Spitze die Tour abkürzen will, quert im Tal an der Gleirschklamm den Gleirschbach.
Ab dem schön angelegten Nederweg und Isarsteig wandert es sich bequem zurück bis Scharnitz. Das spart gut 200 Höhenmeter und 2,7 Kilometer Wanderstrecke.
Bild:Nederweg Rückblick
Isertalhütte - Hochwaldweg - Teufelslochklamm
Der stille Rückweg ab der Gleirschhöhe beginnt nach dem Überqueren der jungen Isar hinein in die wilde, jedoch gut begehbare Gleirschklamm. Anstelle des Klammsteiges ist auch über die Almstraße zur Pfeishütte der Hochwaldweg erreichbar.
Hier wird es sehr einsam. Der Autor traf zwischen Klamm und dem Ende des Weges keine Wanderer. Am Ende der Klamm geht es den breiten Hochwaldweg nach rechts.
Prächtige Ausblicke auf die Pleisenspitze und andere Gipfel des Karwendels erfreut den Wanderer.Nach 30 Minuten Wanderzeit endet der Weg im Kreidengraben. Hier führt ein Fahrweg wenige Minuten hinauf bis sich rechts abzweigend der Hochwaldweg fortsetzt. Über die Teufelslochklamm und der Eckhart-Groth-Ruhe mit schönem Ausblick wird über den Isarsteig Scharnitz erreicht.
Tourendaten
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mit | ohne Besuch Pleisenhütte
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Tourenkarte Scharnitz-Pleisenhütte (Pleisenkopf) Gleirschklamm
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Region=Leutasch 28. EK>EL_bd4, Bericht=386
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